Unterschiede bei Online Banking Sicherheitsverfahren

Die Anzahl der Girokonten, die online über das sogenannte Onlinebanking Verfahren verwaltet werden steigt stetig an. Auf eine hohe Sicherheit eines Internet Banking Accounts sollte man aufgrund von verschiedenen Betrugsmöglichkeiten (Trojaner, Phishing sowie auch Pharming) wert legen. Wir erläutern Ihnen nun alle Sicherheitsverfahren, die bei einem Girokonto oder generell bei Online-Banking Konten eingesetzt werden und auf was man achten sollte. Unser Girokontovergleich zeigt auch die Onlinebanking Verfahren bei allen kostenlosen Girokonten auf.

Pin/TAN-Verfahren
Zum Einloggen in seinen Onlinebanking-Account wird eine sogenannte PIN Nummer (persönliche Identifikationsnummer) benötigt. Möchte man nun einen Dauerauftrag löschen, verändern oder eine überweisung oder sonstige Transaktionen verwalten/veranlassen so wird eine sechsstellige TAN Nummer benötigt.

iTAN-Verfahren
Beim iTAN Verfahren wird neben einer Pin Nummer für das Einloggen in seinen Account für jede Transaktion eine bestimmte TAN Nummer benötigt. Beispiel: Bitte geben Sie die laufende TAN Nummer 55 ein. Sie müssen dann also die 55 Tan Nummer ablesen und explizit diese dann bei der Transaktion eingeben. Das iTan-Verfahren ist also ein verbessertes TAN-Verfahren, da immer eine explizite TAN Nummer eingegeben werden muss und nicht eine beliebige TAN Nummer, die man auf seiner TAN-Liste sieht. Verbrauchte TANs sind wie auch beim normalen TAN-Verfahren nicht mehr gültig und somit nur einmal nutzbar. TAN-Listen haben bis zu 60 TANs.

mTAN-Verfahren
Beim mTAN-Verfahren wird zur Ausführung einer Transaktion eine SMS mit einer TAN-Nummer an sein bei der Bank angemeldetes Handy versandt. Zur Ausführung der Transaktion muss diese zugeschickte TAN-Nummer eingegeben werden.

HBCI

Beim HBCI-Verfahren (Home Banking Computer Interface) wird ein Chipkartenleser und ihre spezielle HBCI-Chipkarte benötigt. Dank einer Verschlüsselung ihrer PIN Nummer auf der Chipkarte und eines externen Gerätes, der an den Computer angeschlossen werden muss, sind sämtliche Betrugsversuche praktisch ausgeschlossen. Vor einer Transaktion schließen Sie also das Gerät an und stecken die Karte ein. Mit einem Onlinebanking Programm können sie dann einfach eine überweisung ausführen und zur Bestätigung dieser wird auf dem Chipkartenlesegerät mit Tastatureingabe von Ihnen ihre PIN eingegeben. Jegliche Abfangversuche sind also praktisch nutzlos. Dieses Verfahren ist das sicherste unter allen Onlinebanking-Verfahren.

Solange man sich an folgende Verhaltensregeln hält, sollte einem beim Onlinebanking nichts passieren.
- Sichern Sie ihren Rechner mit einem AntiVirus, einer Firewall und einem Trojaner-Schutzprogramm ab.
- öffnen Sie nie Emails, die angeblich von ihrer Bank kommen. Eine Bank wird Sie niemals per Email auffordern ihre Benutzerdaten zu ändern oder sich ihr ihr Bankkonto einzuloggen.
- Geben sie ihre Bankadresse immer von Hand ein und nutzen Sie nie Suchmaschinen oder Emails mit den angeblichen Links zu ihrer Bank um sich dann einzuloggen.
- Achten Sie auf eine Url mit https:// (Schloss-Symbol in ihrem Browser) zum Einloggen und benutzen ihres Onlinebanking Accounts. https:// ist eine sehr sichere und speziell verschlüsselte Datenübertragung ihrer eingegebenen Daten.

Fazit: Solange man sich an die Verhaltensregeln (Schutzprogramme gegen Viren und Trojaner), Bankadresse immer von Hand eingeben und niemals angebliche Emails ihrer Bank öffnen hält, sollte einem nichts passieren. Achten Sie bei einem Girokonto möglichst auf ein iTAN, mTAN oder HBCI Verfahren. Wir haben kostenlose Girokonten ausführlich verglichen und alles Wissenswerte in unserem Girokontovergleich zusammengefasst.

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